Maximilian von Dieken: Design-Möbel aus Düsseldorf.

design möbel düsseldorf
Maximilian von Dieken.

Maximilian von Dieken ist Produktdesigner: Sein Name ist seine Marke. Für Privat und Business entwirft der 27-Jährige Möbel und Ladenbauprojekte. Der Kopf. Zum Konzept.  

 

Design Studio von Dieken.


Interior und Produktdesign.

Als freier Produktdesigner entwickelt Maximilian Möbel und Raumkonzepte frei nach seinen Vorstellungen – und überlässt sie Unternehmen zur Vermarktung. Vom Prototypen-Bau über die Inszenierung bis zur Modellfotografie: Präsentiert wird das gesamte Set. Dann der Deal. Inzwischen auch mit internationalen Kunden. Aktuelles Beispiel: In Zusammenarbeit mit einem spanischen Büro konzipiert der gelernte Tischler einen Sekretär im marokkanischen Stil, der neben dem kulturellen Pinselstrich auch landestypische Herstellverfahren berücksichtigen soll. 

„Less is more“.

So lautet das minimalistische Credo von Maximilian. Passend dazu verlieren wir nicht viele Worte. Zwei seiner Designs: 

Interior Design: Der erste große Auftrag.

„Das Restaurant Mellows in Osnabrück. Das war mein erstes großes Ding im Interior Design. Hier durfte ich den kompletten Ladenbau mitgestalten. Ziel war es, eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, die zu jeder Jahreszeit an einen ruhigen Herbsttag erinnert. Perfekt für eine Suppe – dem Herzstück der Speisekarte“, erklärt Maximilian.  

Möbel Design Düsseldorf
Interior Design: Mellows.

Das persönliche Lieblingsprojekt.

Heißt Schlecks, verkauft Eis und hatte bis vor kurzem kein Ladenkonzept. Also engagierte ein Franchise-Partner aus Münster das Design Studio von Dieken. Der Clou: Abgesehen vom Firmenlogo gab es keinerlei Vorgaben, wie der Laden auszusehen hat. Gemeinsam mit Catrin Gockel, Innenarchitektin und Gründerin des Handmade-Shops ZACAMO in Düsseldorf, nahm das Ganze dann charmant-provokante Gestalt an. Zielgruppengerechtes Austoben? Sieht so aus: 

 

Offenkundig ist ein schrilles Candyland für Eisfanatiker entstanden – weit entfernt von Maximilians persönlichem Stil. Wir erinnern uns: „less is more“. Doch genau das macht die Konzepte so erfolgreich. Seine Erklärung: „Der Unterschied zwischen Kunst und Design liegt darin, dass die Künstler etwas für sich machen. Der Designer jedoch immer für die Zielgruppe.“

 

Also wurde der Gästeraum pink. Warm. Knallig. Das rundgeformte Wellblech erinnert an Zucker, der von den Wänden trieft. Hinten im Arbeitsbereich herrschen Grün und Blau, die einen cleanen Look erzeugen. Stühle und Tische sind allesamt eigens entworfen. Und das Budget? Das neigte sich schon früh dem Ende entgegen. Doch wer als Vollblut-Designer maximale Freiheit bekommt, nutzt sie auch – und drückt dafür gerne mal den eigenen Stundenlohn nach unten. Am Ende hat es sich auf alle Fälle ausgezahlt. Denn: Jeder zukünftige Store soll das Design adaptieren.  

 

Der Kopf.


Maximilian von Dieken.

Durch seinen Backround als Tischler und dank seines Produktdesign-Studiums an der Akademie für Gestaltung in Münster kennt und beherrscht der gebürtige Wittener viele Materialien. Schon während der Studienzeit arbeitete er als Produktdesigner für die münsteraner Möbelmanufaktur Kawentsmann. Als die Exfreundin dann mit der gemeinsamen Tochter nach Düsseldorf ziehen wollte, war der Ort seines zukünftigen Schaffens schnell geklärt. Und wie das Schicksal so will, lernte Maximilian noch vor seinem Umzug den Innenarchitekten Lennart Efsing von den redbeards kennen. Heute teilen sie sich Werkstatt und Office. Hierüber entstand übrigens auch die Connection zu Catrin, die ihm eine Wohnung in Derendorf und einen Nebenjob bei TheHomeStory in Flingern Nord verschaffen konnte. Unser Eindruck: Düsseldorf und Maximilian – das passt! 

 

Seit dem 1.1.2018 ist Maximilian mit seinem Design Studio von Dieken in Düsseldorf selbstständig. Auf Instagram teilt er seine neusten Projekte. 

 

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