Das Niemandsland in Düsseldorf Oberbilk.

Niemandsland Düsseldorf Oberbilk

Das Niemandsland ist eine Düsseldorfer Projektwerkstatt, die sich vielfach engagiert. Wir stellen fünf Fragen zum Background.

Was bietet das Niemandsland?

Der eingetragene Verein „Niemandsland“ ist ein ökologischer wie sozialer Hotspot in Düsseldorf. Ob das Aufbereiten von Möbeln in der Holzwerkstatt, das vegane Kochen in der Mittagsküche oder das Mitnehmen von Schätzen aus dem Umsonstladen: Der Ort ermöglicht allen Menschen Zutritt und bremst den verschwenderischen Konsum unserer Gesellschaft. Zusätzlich befindet sich in der alten Scheune des Geländes eine Fahrradwerkstatt. Unter Anleitung kann hier jeder sein Bike selbstständig reparieren. Werkzeug und Ersatzteile liegen parat. Hin und wieder finden auch Ausstellung, Events und Vorträge in den Räumen statt. Dabei ist das Niemandsland in Oberbilk täglich für Mitglieder und Gäste zugänglich.  

Wer betreibt das Niemandsland?

Der 2001 gegründete Niemandsland e.V. wird bis heute von den über 60 Vereinsmitgliedern betrieben und gesteuert. Vorsitzende sind Florian Martin und Michael Gumnor. Miet- und Stromkosten der Projektwerkstatt finanzieren sich über Spenden. Wer die Räume des Vereins für längerfristige Projekte nutzen möchte, kann eine entsprechende Projektmitgliedschaften abschließen. 20 Euro kostet der Monatsbeitrag. 

Wo finde ich das Niemandsland?

Das Niemandsland liegt relativ versteckt in einem Hinterhof auf der Heerstraße 19 in Oberbilk. Dabei besitzt der Verein ein Netzwerk aus Partnern und Freunden, die sich im nahen Umkreis bewegen. Darunter zum Beispiel der Bioladen „Ökologische Marktwirtschaft“ im vorderen Teil des Gebäudes, der die Nahrungsmittel für den Mittagstisch bereitstellt. Virtuellen Kontakt ermöglicht die Webseite. 

Wieso lohnt sich ein Besuch im Niemandsland?

Im Niemandsland kommen Menschen zusammen. Hintergründe zählen nicht. Dieser soziale Charakter paart sich mit dem strengen Nachhaltigkeitsgedanken des Vereins. Damit trifft das Konzept den Nerv der Zeit – und das schon seit über zehn Jahren. Wer seinen täglichen Konsum kritisch hinterfragen und in gewisser Weise reduzieren möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Bevor es also wieder einmal in das nächste Klamotten- oder Möbelgeschäft geht, lohnt sich der Besuch im Niemandsland. Vielleicht liegt das passende Exemplar ja vor Ort – oder lässt sich eigenständig fertigen.   

Wann hat das Niemandsland geöffnet?

Von Montags bis Samstag – 10 bis 22 Uhr.